Frohe Festtage? Hoffnungen für 2016

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Liebe Kunden & liebe Leser,

auch dieses Jahr neigt sich langsam aber sicher seinem Ende entgegen. Dieser Brief bringt jedoch nicht nur das übliche Gewäsch mit sich. Ich finde, dafür ist in diesem Jahr einfach zu viel passiert. Es war ein Jahr, in welchem zumindest ich kriegerische Aktivitäten stärker denn je wahrgenommen habe.

Es war auch ein Jahr, in welchem ich wirtschaftlich mehr negative als positive Gefühle empfunden habe. Genauer beziehen will ich das auf eine Mentalität. Wir bewegen uns leider in vielen Bereichen auf einen Krieg zu. Es ist der Krieg in uns selbst. Was ich damit meine?

Gönnen wir anderen noch etwas, oder tragen wir vielmehr Neid und Missgunst in unserem Inneren? Kooperieren wir noch, oder sind unsere Ellenbogen spitzer denn je geworden? Pflegen wir langfristige Beziehungen mit Kunden und Unternehmen, weil wir gerne zum Erfolg verhelfen, oder hängt das nur von der Höhe des Budgets ab?

Versuchen wir an allen Ecken und Enden den Preis zu drücken, bis Menschen um ihre Existenz bangen müssen, nur damit wir selbst mehr haben? Langsam aber stetig spüre und sehe ich immer mehr, wie Menschen kalt durch diese Welt marschieren. Kein Dankeschön, kein Bitteschön. Kein Lächeln und kein Lob ist mehr übrig, um sich anzuspornen.

Sind wir denn so verbittert geworden? Hängt alles was wir tun und entscheiden nur noch vom Preis und der Rentabilität ab?

Wir haben uns das Wasser abgraben lassen. Wir haben ein Spiel mit Regeln hingenommen und gesagt: „Da können WIR profitieren – da ist etwas für UNS zu holen!“. Leider haben wir vergessen, das System an sich zu hinterfragen und zu überdenken. Wir haben uns so enorm weiter entwickelt.

In jeder Branche, in jedem Fachgebiet sind wir voran geschritten. Vergessen haben wir dabei allerdings das, was unsere Lebensgrundlage darstellt. Wir haben es als selbstverständlich hingenommen. Wir sehen nicht, dass wir diese Welt, unsere Tiere und letztendlich auch uns selbst vernichten. Wir realisieren nicht, dass wir uns mehr und mehr quälen und Druck machen.

Warum? Wir haben dieses Spiel akzeptiert und daran zu rütteln wagt keiner. Veganer, die es immerhin in ihrem Nahrungskonsum tun, sind arrogant und egozentrisch. Zweifler & Kritiker sind sofort Verschwörungstheoretiker und Rechtsradikale. Menschen, die an etwas glauben und dafür kämpfen, sind Spinner mit esoterischem Knacks.

Ist denn alles naiv, witzig und lächerlich geworden, was an eine Veränderung glaubt oder etwas anzweifelt? Darf man nicht mehr hinterfragen oder umdenken, ohne diffamiert zu werden? Wir laufen Richtung Krieg in vielerlei Hinsicht und ich finde jeder von uns hat die Verpflichtung, über seine Einstellung nachzudenken.

Auf dass das Jahr 2016 eine bessere Richtung nimmt. Frohe Weihnachten!

Tobias Schiller

CEO und SEO von EchoDreams. Seit 2008 geschäftlich online aktiv. Freut sich wie ein Kind, wenn eine neue Website zu erstellen ist. Hat seine Abschlussarbeit im Studium über Suchmaschinenmarketing-Werkzeuge geschrieben und ein Dutzend Projekte im Internet aufgebaut. Sieht SEO etwas anders und hat deshalb EchoDreams gegründet.

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